Endlich daheim… Daheim? Ich konnte es nicht erwarten endlich wieder in meine Heimat zu kommen. Und was für ein schöner Tag. Frühling, Sonnenschein, Cabriofahren… Alles war so vertraut und fühlte sich an, als ob ich nie weggewesen wäre. Allerdings, und mit den Tagen, bemerkte ich, dass es irgendwie nicht mehr zu Hause war. Es war nicht mal mehr richtig Heimat.
Es ist ein komisches Gefühl, wenn man sich so nach etwas sehnt und dann bemerken muss, dass sich etwas verändert hat und dass das Einfluss nimmt auf alles. Ich war in München ein meistens mehr oder weniger glücklicher Single. Ich war etwas langweilig und genoss meine Ruhe und Abgegrenztheit. Ich bin nicht viel gereist, weil irgendein Karrieregedanke in meinen Kopf mir sagte, dass ich weiter, höher und das noch schneller kommen müsste.
Verglichen mit meinem Leben in Australien, merke ich, dass ich die wunderbaren Gegebenheiten meines damaligen Lebens nicht genutzt habe – vielleicht nicht nutzen konnte. Ich habe nie die nahen Distanzen zu unseren Nachbarländern genutzt. Ich habe selen über die Strenge geschlagen, ich habe mich viel zu sehr darum geschert, was andere von mir denken und ich war viel zu oft alleine.
München ist eine unglaubliche und bis ins kleinste Detail lebenswerte Stadt. Sie hat mir Schutz gegeben, so lange ich es brauchte und sie hat angefangen mich zu langweilen, als die Zeit reif war für ein neues Kapitel. Ich weiß nicht, wie das Leben mir spielen wird. Ich weiß nicht, ob ich jemals zurückkommen werde. Doch eines weiß ich: ich liebe München und es wird immer der Ort sein, an dem Geborgenheit empfinden werde. Und das hat nicht nur mit der Stadt, sondern vor allem mit meinen Freunden zu tun!























